Straße zur neuen JVA soll 2023 fertig werden
Im übernächsten Jahr will die Stadt eine Pflichtaufgabe erledigt haben: Dann soll die Erschließungsstraße zum künftigen Großgefängnis komplett sein. Das sagte der Tiefbauamtsleiter am Montag im Bauausschuss. Das Gremium vergab die Planung für den zweiten Abschnitt.
2015 wurde bereits eine neue Trasse von der Olzmannstraße in Richtung Baustelle gebaut. Zusammen mit einem alten „Schleichweg“ zum RAW dient sie als Zufahrt für die Baufahrzeuge. Die Kosten für Teil 1 betrugen 2,1 Millionen Euro. Im Teil 2 wird weitergebaut bis zum Gefängnis. Außerdem erhält der erste Abschnitt noch seine Deckschicht. Das soll rund 800.000 Euro kosten, macht unterm Strich knapp drei Millionen Euro.
Nächstes Jahr soll die Bauleistung ausgeschrieben werden und im Jahr darauf eben gebaut werden. Im Sommer 2022 sind die Rohbauarbeiten für die JVA abgeschlossen – so der Plan. Große Lasten müssen dann nicht mehr bewegt werden, hieß es von der Verwaltung, sodass Transporte über die Bülaustraße dann während des Straßenbaus nicht mehr so belastend sind.