Streit um Bau von Hammerwald-Kreisel
Der Bau des Kreisverkehrs am Hammerwald könnte sich verzögern. Grund dafür ist ein aufziehender Streit um die Auftragsvergabe. Weil sich im Nachhinein herausgestellt hatte, dass der günstigste Bieter – eine Firma aus Rodewisch – doch nicht alle Anforderungen der Ausschreibung (fehlende Zulassung für Wasserleitungsbau) erfüllte, soll nun der teurere Zweitplatzierte zum Zuge kommen. Das ist ein Unternehmen aus Wilkau-Haßlau. Die Firma aus Rodewisch hat dagegen Einspruch bei der Landesdirektion eingelegt. Dessen Bearbeitung kann dauern.
In der Klemme steckte deshalb am Montag der Bauausschuss. Er gab dem zweitbesten Angebot seine Zustimmung. Wohl ahnend, dass auch dessen Einreicher sonst klagen würde. Der Auftrag ist lukrativ: Es geht um 920.000 Euro.