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Streit um Zahlen von Abschiebungen

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Abwei­chend von den Angaben der sächsi­schen Landes­re­gie­rung zählt die Bundes­po­lizei für den Freistaat im ersten Halbjahr 2016 nur 1.265 Abschie­bungen. Innen­mi­nister Markus Ulbig hatte die Zahl der zwangs­weisen Rückfüh­rungen abgelehnter und ausrei­se­pflich­tiger Asylbe­werber in seiner Halbjah­res­bi­lanz mit 2.245 angegeben. Indirekt hielt die Bundes­po­lizei Sachsen vor, die übliche Unter­schei­dung zwischen Abschie­bung und freiwil­liger Ausreise zu vermi­schen. Ulbig wies das zurück. Sachsen rechne sich die Zahlen nicht schön. „Für uns gibt es überhaupt keinen Grund, besser sein zu wollen. Weil ein Besser oder Schlechter bei diesem Thema sowieso nicht das Maß der Dinge ist.“ Vielmehr gelte es, konse­quent zu sein.