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Studie zu Pegida

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„Ressen­ti­ments gegen­über Muslimen, Asylbe­wer­bern, Auslän­dern sowie Hass- und Hetzreden, die sich gegen die politi­schen und medialen Eliten der Bundes­re­pu­blik richten“ - das eint laut einer Analyse von Politik­wis­sen­schaft­lern um den Dresdner Professor Hans Vorländer die Pegida-Bewegung. Aller­dings gebe sie in Deutsch­land kein einheit­li­ches Bild ab, sagte er am Mittwoch bei der Vorstel­lung der in Buchform verfassten Unter­su­chung „Pegida - Entwick­lung, Zusam­men­set­zung und Deutung einer Empörungs­be­we­gung“. Mit Blick auf Reden von Pegida-Front­frau Tatjana Fester­ling sprach Vorländer von „offenem Rassis­mus“. Das von ihr verwen­dete Bild der Mistgabel, mit der klar denkende Bürger die Regie­rungs­pa­läste, Kirchen und Presse­häuser ausmisten müssten, lasse sich „von einigen durchaus als Aufruf zum System­sturz verstehen.“ (dpa)