SVZ: Fahrten reichen aus – auch in Corona-Zeiten
Die SVZ hält es nicht für notwendig, zum Schutz der Schüler vor Infektion mehr Fahrzeuge einzusetzen. In einer Antwort auf eine Anfrage im Stadtrat heißt es: „Probleme wegen überfüllten Fahrzeugen sind im Unternehmen weder im Bus- noch im Bahnbereich bekannt.“
Die Geschäftsführung weist darauf hin, dass in den Spitzenzeiten des Schülerverkehrs schon jetzt vorrangig Gelenkbusse eingesetzt werden – besonders auf den Linien 10, 21 und 26. Bei den Bahnen würden 10-Minuten-Takt und Fahrzeuggrößen die Fahrgastströme entzerren.
Grundsätzlich seien so genannte Verstärkerfahrten möglich. Doch diese müssen von der Stadt bestellt und finanziert werden.
Die Anfrage hatte Stadtrat Jens Heinzig (SPD) gestellt, nachdem der Kreiselternrat das hohe Infektionsrisiko auf der Fahrt zur Schule und zurück kritisiert hatte.