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Syrer im Zug angegriffen - Angeklagter nimmt Berufung zurück

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Weil er zwei Syrer nach einem Fußball­spiel angegriffen hat, ist ein mehrfach vorbe­strafter Mann zu einer Bewäh­rungs­strafe von acht Monaten verur­teilt worden. Das Urteil des Amtsge­richts Hohen­stein-Ernst­thal vom vergan­genen Dezember ist rechts­kräftig, nachdem der 35-Jährige die Berufung vor dem Landge­richt Zwickau zurück­ge­nommen hat, wie ein Gerichts­spre­cher mitteilte. Die für Dienstag geplante Berufungs­ver­hand­lung gegen den Mann wegen gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung ist damit hinfällig. Das Gericht hatte es als erwiesen angesehen, dass der Lichten­steiner im Februar 2016 die Migranten nach einem Spiel des Chemnitzer FC in einem Zug zwischen Chemnitz und Zwickau geschlagen hatte.  Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt, weil der Beschul­digte nicht durch den Sicher­heits­dienst gestoppt worden war. Statt­dessen hatte sich den Schlä­gern eine junge Frau mutig in den Weg gestellt.