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Tag zwei nach der Flut: Aufräumarbeiten laufen

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Nach dem Hochwasser vom Wochen­ende sind die Aufräum­ar­beiten in vollem Gange. Zwickau kam mit einem blauen Auge davon, aber in Wilkau-Haßlau zum Beispiel richtete die Flut Schäden an. Dort hatte die Mulde Teile der Stadt überflutet. Keller liefen voll, Grund­stücke wurden überschwemmt. Noch kann das Ausmaß der Schäden nicht bezif­fert werden. In Zwickau hatte der Mulden­damm nur in Crossen Wasser durch­ge­lassen. In Pölbitz waren Keller voll gelaufen. Auf der Spund­wand-Baustelle in Schede­witz waren zwei Bagger abgesoffen. Die Bilanz in der Region fällt deutlich schlimmer aus. Land unter teilweise in Chemnitz, wo Kritik am Krisen­ma­nage­ment laut wurde. Einwohner beschweren sich, nicht oder zu spät gewarnt worden zu sein. Wohnhäuser, Firmen, Schulen und das Wasser­schloss Klaffen­bach wurden überflutet. In Neukir­chen bei Stoll­berg starben drei Menschen, die von den Wasser­massen im Keller überrascht wurden.