Talsperre Pirk: Staupegel wird um 4,50 Meter gesenkt
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An der Talsperre Pirk im Vogtland ist der Stöpsel gezogen worden. Wie es am Mittwoch von der Landestalsperrenverwaltung hieß, wird an Haupt- und Vorsperre der Wasserspiegel um rund 4,50 Meter gesenkt. Das sei nötig, um im Frühjahr Schlamm wegbaggern zu können und habe Folgen für Erholungssuchende.
„Es kommt zu Einschränkungen der touristischen Nutzung der Talsperre“, steht in der Mitteilung. Die Beräumung wird etwa ein Jahr dauern, erst danach kann die Talsperre wieder volllaufen – voraussichtlich ab Frühjahr 2025.
Die Arbeiten kosten rund drei Millionen Euro und werden von Umweltschützern begleitet. Die Hochwasser von 2013 und 2018 hatten Sedimente in die Vorsperre gespült.