Tarifverhandlungen für Sachsens Handel gehen weiter

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Für die Beschäftigten im sächsischen Einzel- und Versandhandel beginnt am Montag in Leipzig die vierte Runde der Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent plus 45 Euro monatlich.

Die Arbeitgeber bieten Erhöhungen verteilt auf drei Jahre: erst 2 Prozent, dann 1,4 Prozent und schließlich nochmals 2 Prozent. Für Unternehmen, die von der Pandemie hart getroffen worden sind, sollen die Erhöhungen aber später gezahlt werden. Das lehnt Verdi ab.

In den vergangenen Wochen waren immer wieder Einzel- und Großhandelsbetriebe in Sachsen bestreikt worden - etwa in Leipzig, Dresden, Chemnitz oder Nossen.