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Tennishalle: Topmodern, aber noch verschlossen!

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Zwickauer Tennisspieler, die im Winter ihren Sport ausüben wollen, müssen auf die Hallen in Crimmitschau oder Lichtenstein ausweichen. Seit mehreren Jahren ist die Tennishalle in Zwickau, abseits der Crimmitschauer Straße, geschlossen. Doch dieses Jahr soll sie wieder in Betrieb gehen – frisch saniert und modern ausgestattet.

„Mein Beitrag für den Sport in Zwickau“

Zu verdanken ist das Wolfgang Hertrampf. Der Bauingenieur hat gemeinsam mit seinem Sohn Tobias, der beruflich denselben Weg eingeschlagen hat, die sanierte Halle gekauft. Vorbesitzer war ein Geschäftsmann in Berlin. Anfang des Monats wurde der Erwerb notariell beurkundet. Über den Kaufpreis schweigt Wolfgang Hertrampf: „Das möchten Sie gar nicht wissen“, sagt er schmunzelnd beim Vor-Ort-Termin. „Es ist mein Beitrag für den Sport in der Stadt Zwickau.“  

Gespräche über Nutzung laufen - Eröffnung wohl im Juni

Selbst betreiben werden die Hertrampfs die Halle nicht. Sie wird an den Zwickauer Sportstättenbetrieb vermietet. Dort laufen derzeit Gespräche mit den drei Zwickauer Tennisclubs über die künftige Nutzung. Für die Bekanntgabe von Details sei es noch zu früh, bittet man bei der städtischen Tochtergesellschaft um Verständnis.

Badminton wieder möglich, wenn Sojus-Sporthalle fertig ist 

Und so steckt Wolfgang Hertrampf das Ziel ab: „Ich denke, dass Ende des ersten Halbjahres wieder Leben in die Tennishalle einziehen wird.“ Genauer gesagt: das volle Leben. Denn im früheren Badmintonbereich, der von den drei Tennisplätzen durch eine Wand getrennt ist, trainieren seit Juni 2023 die Turner vom ESV Lok - übergangsweise. Sie kehren in die Sojus-Sporthalle nach Eckersbach zurück, sobald diese fertig saniert ist. Danach, schaut Hertrampf voraus, sind auch die Badmintonspieler wieder willkommen.

Audio:

Wolfgang Hertrampf im Interview