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Terrorzelle: Zwickau kritisiert mangelnde Unterstützung durch Sachsen

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Die wegen der rechts­ex­tremen Terror­gruppe NSU um ihren Ruf besorgte Stadt Zwickau fühlt sich bisher durch das Land Sachsen im Stich gelassen. "In Thüringen erlebe ich, dass sich dort ein ganzer Freistaat engagiert gegen Rechts­ex­tre­mismus, angefangen bei der Minis­ter­prä­si­dentin", sagte Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß (SPD) am Mittwoch. "Dort habe ich das Gefühl, alle stehen zusammen". Über das bishe­rige Verhalten der sächsi­schen Regie­rung sei sie hingegen "traurig". Nur Innen­mi­nister Markus Ulbig (CDU) nahm die Oberbür­ger­meis­terin von ihrer Kritik aus.

"Zwickau hat ein Problem mit Rechts­ra­di­ka­lismus - wie jede andere Stadt dieser Größe in Ost- und Westdeutsch­land", konsta­tierte die Politi­kerin. Deshalb würden Schuld­zu­wei­sungen nicht helfen.

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Pia Findeiß