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Theater bringt Stück mit Flüchtlingen auf die Bühne

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Das Theater Plauen-Zwickau holt mit der komischen Oper "Der Barbier von Bagdad" zum ersten Mal Flücht­linge auf die Bühne. Das Werk von 1858 feiert am Freitag­abend Premiere im Malsaal. Sieben Männer und zwei Frauen haben dafür monate­lang mit den Theater­profis der Musik­thea­ter­sparte geprobt. Die Migranten aus Syrien, Afgha­nistan, Iran, Irak und Georgien übernehmen laut Regis­seur Jürgen Pöckel kleinere Statisten-Szenen ohne Sprech­rollen. Zwei Männer aus Syrien und ein Afghane treten zudem als Musiker ins Rampen­licht und spielen auf tradi­tio­nellen Instru­menten Lieder aus ihrer Heimat. Die Premiere ist bereits ausver­kauft. (dpa)