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Theater Plauen-Zwickau gesichert - Zuschuss wird gekürzt

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Die weitere Finan­zie­rung des Theaters Plauen-Zwickau ist gesichert. Die Oberbür­ger­meister beider Städte, Ralf Oberdorfer und Pia Findeiß, unter­zeich­neten dazu am Donnerstag in Zwickau einen neuen Grund­la­gen­ver­trag.Der Kontrakt sieht vor, den jährli­chen Gesamt­zu­schuss von rund 16,6 Millionen Euro in diesem Jahr bis 2018 auf 15 Millionen Euro abzuschmelzen. Dabei soll der Beitrag der Städte von rund 9 Millionen Euro auf etwa 7,4 Millionen Euro sinken, der zu 40 Prozent von Plauen im Vogtland und zu 60 Prozent von Zwickau getragen wird. Der Kultur­raum Vogtland-Zwickau - ein Zweck­ver­band der Kommunen - steuert jährlich 7,57 Millionen Euro bei.

Der neue Vertrag gilt bis Ende 2020. Er war notwendig geworden, weil der jetzige am 31. Juli ausläuft. Das Theater mit den Sparten Schau­spiel, Musik­theater, Ballett und Puppen­theater wird 2015 nach eigenen Angaben voraus­sicht­lich etwa 1,8 Millionen Euro durch den Verkauf von Eintritts­karten und aus Sponso­ring erwirt­schaften.

Weil der bisher geltende Hausta­rif­ver­trag für die 324 Mitar­beiter Ende Juli ausläuft, wäre laut General­in­ten­dant Roland May aller­dings ein Zuschuss von mindes­tens 17,3 Millionen Euro nötig, um das Haus mit seinen vier Sparten wie bisher weiter­zu­führen. Dann gilt der höhere Flächen­ta­rif­ver­trag. Geschäfts­führer Volker Arnold soll dem Aufsichtsrat deshalb diesen Freitag ein neues Struk­tur­kon­zept für die Zukunft vorlegen. (dpa)

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Pia Findeiß und Ralf Oberdorfer im Blitz­in­ter­view