Theaterkompromiss: Plauen bekommt mehr Einfluss
Zwickau und Plauen hatten sich am 7. Januar auf den Theater-Kompromiss geeinigt. Über den Inhalt schwiegen beide Seiten damals. Wir berichteten darüber. Unserem Sender liegt jetzt das Protokoll der Sitzung vor, an der die Oberbürgermeister und die Fraktionschefs beider Stadträte teilnahmen. Demnach werden Plauen weitgehende Zugeständnisse gemacht. Alleingänge etwa bei der Schließung von Sparten und Spielstätten sowie Eintrittspreisen sind nicht möglich. Und Plauen darf jetzt vier statt nur drei Mitglieder in den Theateraufsichtsrat entsenden. Damit dürfte der Weg frei sein für eine vorzeitige Verlängerung des Grundlagenvertrages, was Voraussetzung ist für Landeszuschüsse. Die Abstimmung in den Stadträten soll in Zwickau Ende Februar stattfinden, in Plauen Anfang März. Der Streit war ausgebrochen, weil Zwickau aufgrund gravierend höherer Zahlungen an das gemeinsame Theater auch mehr Einfluss wollte.