Tillich besucht Gartenstadt Dresden-Hellerau
Schloss Hartenfels mit der Schlosskapelle in Torgau und die Leipziger Notenspur stehen für den Freistaat schon auf der deutschen Bewerberliste fürs UNESCO-Weltkulturerbe. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich besucht am Freitag einen weiteren Anwärter: die Gartenstadt Dresden-Hellerau. Auf seiner Sachsen-Tour will sich Tillich heute die grüne Siedlung ansehen, die ab 1909 entstand. Wohnen, Arbeiten, Kultur und Bildung wurden hier zusammengebracht. Kleine Wohnhäuser mit Gärten stehen neben Möbel-Werkstatt, Geschäften und dem Festspielhaus. Der Förderverein „Weltkulturerbe Hellerau“ freut sich über die Unterstützung durch den Ministerpräsidenten. 2016 wird Hellerau wieder die Chance haben, auf die Bewerberliste zu kommen. Die Forschung zu der Siedlung soll intensiviert werden. Auch die Görlitzer Hallen-Häuser hoffen auf die Liste. Sie sind dank prächtiger Fassaden, Säulen und Eingangshallen stilprägend.