Tillich will mehr Konzerne im Freistat
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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich ist die Wirtschaft im Freistaat zu stark mittelständisch geprägt. Jetzt sagte der CDU-Politiker, es brauche mehr Konzerne, die ihren Hauptsitz auch im Freistaat haben. Gleichzeitig wolle das Land an Staats-Unternehmen wie der Porzellanmanufaktur Meissen oder dem Weingut Schloss Wackerbarth festhalten, so Tillich. Diese Unternehmen seien ein Stück sächsischer Kulturgeschichte. Er halte es nach wie vor für richtig, darauf zu achten, dass die Kulturgeschichte auch auf diese Weise erhalten bleibt, meinte der Regierungschef. Das entbinde die Unternehmen aber nicht, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, meinte Tillich.