Tödlicher Unfall: Gericht verhängt Geldstrafe und Fahrverbot
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall im Mai letzten Jahres auf der Freitagstraße gab es jetzt ein Urteil am Zwickauer Amtsgericht. Eine 56-jährige Frau wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 6.400 Euro verurteilt, wie die Freie Presse berichtet. Außerdem verhängte der Richter ein fünfmonatiges Fahrverbot. Damit blieb er unter den Forderungen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage, die jeweils eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten forderten - ausgesetzt zur Bewährung.
Die Frau war mit ihrem VW am Morgen des 9. Mai 2023 durch eine Unaufmerksamkeit auf die Gegenfahrbahn geraten, wo sie mit einem Hyundai zusammenstieß. Dessen Fahrer, ein 33-jähriger Familienvater, erlag noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen. Laut Gutachten hatten sich beide Beteiligte an das Tempolimit gehalten.
Rund 700 Meter von der Unfallstelle entfernt hatte es kurz davor bereits einen Crash gegeben, bei dem ein 48-jähriger Mann ums Leben kam. Dort hatte die Angeklagte kurz im Stau gestanden, ehe sie wendete und in Richtung Crossen fuhr. In einer Rechtskurve kam es dann zu dem Zusammenstoß mit dem Hyundai.