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Toter Asylbewerber wurde Opfer eines Verbrechens

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Der am Dienstag in Leubnitz-Neuostra tot gefun­dene Asylbe­werber aus Eritrea ist einem Gewalt­ver­bre­chen zum Opfer gefallen. Das ergab die Obduk­tion am Mittwoch. Der 20-Jährige starb demnach durch mehrere Messer­stiche in Hals und Brust. Das sagte der Sprecher der Staats­an­walt­schaft Dresden, Lorenz Haase. Die Behörde ermit­telt jetzt wegen Totschlags. Täter, Hinter­gründe und Umstände des Gesche­hens seien noch unbekannt, auch die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden. Die Mordkom­mis­sion wurde perso­nell aufge­stockt und konzen­triert sich auf die Befra­gung der Mitbe­wohner des Afrika­ners.Aktuell werden Bewohner des Platten­bau­kom­plexes an der Johannes-Paul-Thilman-Straße befragt, so Haase. Zudem sollen Video­auf­nahmen aus Straßen­bahnen ausge­wertet werden. Unter­dessen will sich das Sozialamt um die Mitbe­wohner des Opfers kümmern.