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Trockener Sommer schadet Wäldern im Freistaat

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Die Trocken­heit im Sommer hat große Schäden in den sächsi­schen Wäldern hinter­lassen - vor allem bei jungen Bäumen. Die geschä­digte Fläche hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verzehn­facht. Aktuell sind 230 Hektar betroffen, rechnete Sachsen­forst am Montag vor. Auch bei alten Bäumen gibt´s Probleme: Weil die Bäume weniger Harz produ­zieren, können Borken­käfer leichter ins Holz eindringen. Beson­ders im Vogtland, im Erzge­birge und in der Sächsi­schen Schweiz hat sich der Schäd­ling stark vermehrt. An einigen Stand­orten wurden pro Falle bis zu 30.000 Borken­käfer gezählt. Befal­lene Bäume müssen schnell gefällt und aus dem Wald geschafft werden.