Tschernobyl-Folgen: Wildschweine im Kreis immer noch radioaktiv verseucht
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Dreißig Jahre nach dem Supergau von Tschernobyl sind im Kreis Zwickau immer noch Wildscheine radioaktiv verstrahlt. Erlegte Tiere weisen nach Angaben des Veterinäramtes häufig zu hohe Cäsium-Werte auf. Deshalb müssen in Kirchberg, Crinitzberg, Hartmannsdorf und Hirschfeld geschossene Tiere ab Juli untersucht werden. Erst wenn der Höchstwert nicht überschritten ist, darf das Fleisch als Lebensmittel verwertet werden. Cäsium hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren. Gespeichert ist es vor allem in Pilzen, die Wildschweine fressen.