TU-Experten: Grubenwasser im Raum Oelsnitz könnte 500 Einfamilienhäuser wärmen
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Mindestens 500 Einfamilienhäuser könnten mit Wärme versorgt werden, würde das Grubenwasser unter Oelsnitz, Lugau, Hohndorf und Gersdorf angezapft. Das haben Forscher der TU Freiberg herausgefunden.
Nach ihren Erkundungen ist das Wasser in dem früheren Steinkohlerevier zwölf bis 30 Grad warm. Weil diese Temperaturen zum Heizen nicht reichen, kämen Wärmepumpen zum Einsatz, die wie ein Kühlschrank funktionieren – nur andersherum. Das Prinzip ermöglicht aber auch, Häuser zu kühlen.
Bei einem Workshop in Freiberg haben sich am Dienstag mehr als 80 Vertreter von Gemeinden, Energieversorgern und Stadtwerken aus Sachsen und weiteren Bundesländern über diese Möglichkeiten der Geothermie informiert.