Türke wegen Vergewaltigung zu Haftstrafe verurteilt
Das Amtsgericht hat einen Türken am Mittwoch wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen und für zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis geschickt. Richter Stefan Noback sah es als erwiesen an, dass der 34-Jährige seine Putzfrau zwei Mal zum Sex gezwungen hat. Zum Teil hatte er die Taten sogar gefilmt. Der Türke war dem Richter schon bekannt. Es ist der selbe Mann, den er schon einmal zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt hatte wegen schwerer Brandstiftung. Er soll seinen Dönerladen in Wilkau-Haßlau angezündet und die Versicherungssumme kassiert haben. Gegen das Urteil hatte er sich vorm Langericht erfolgreich gewehrt. Nur eine Geldstrafe von 2.400 Euro musste er zahlen wegen Versicherungsbetrugs. Deshalb konnte sich Richter Noback auch einen Seitenhieb gegen das Landgericht nicht verkneifen: "Ich bin mal gespannt, was für eine Geldstrafe von drüben kommt", sagte er.