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Überraschende Wende im Prozess um Banküberfall von St. Egidien

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Der Sparkas­sen­über­fall von St. Egidien aus dem Jahr 2010 bleibt unauf­ge­klärt. Überra­schend sprach das Gericht in Zwickau den Angeklagten am Montag frei. Die Indizien reichten für eine Verur­tei­lung nicht aus. DNA-Spuren an einem Schal des Beschul­digten waren laut Gutachten nicht eindeutig, zudem hatten zwei Zeuginnen ausge­sagt, der Bankräuber habe mit osteu­ro­päi­schem Akzent gespro­chen. Den hat der 62-Jährige aber nicht.

Der wegen einschlä­giger Delikte vorbe­strafte Angeklagte hatte im Prozess bestritten, je in der Bank gewesen zu sein. Im Oktober 2010 hatte ein unbekannter maskierter und bewaff­neter Mann 28.000 Euro erbeutet.