Unister-Kunden bleiben offenbar auf Reisegutscheinen sitzen
Nach der Insolvenz von Unister könnten bis zu 14.000 Reisekunden die Auswirkungen zu spüren bekommen. Probleme gebe es demnach mit Reise-Gutscheinen, die vor dem 20. Juli von Unister Travel oder der U-Deals GmbH erworben wurden. Beide Unternehmen sind zahlungsunfähig. Einige Hotels sollen Gutscheine von Unister-Kunden nicht akzeptiert haben, oder aber sie verlangten die doppelte Bezahlung. Diese Gutscheine wurden insbesondere Kunden von ab-in-den-urlaub-deals.de. verkauft. Käufer, die Gutscheine für Reisen und Hotelaufenthalte mit frei wählbarem Anreisedatum nach dem 20. Juli gekauft haben, seien aber nicht betroffen. Eine Erstattung sei nicht möglich. "Das Insolvenzrecht lässt uns hier leider keinen Spielraum, die geleisteten Zahlungen fallen in die Insolvenzmasse", so Flöther.