Unland warnt vor zu vielen Staatsdienern
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Finanzminister Georg Unland hat am Donnerstag im Landtag davor gewarnt, dass zu viele Sachsen im Staatsdienst arbeiten. Das sei ein bisher vernachlässigter Punkt in der Stellendiskussion, sagte er bei der Einbringung des Doppelhaushaltes 2017/2018 imLandtag.
In den nächsten Jahren gebe es im öffentlichen Dienst sehr viele Altersabgänge. Es stünden aber zu wenige Nachfolger bereit.Theoretisch würde jeder vierte Schulabgänger im Staatsdienstbenötigt, wenn man alle Abgänge ersetzt.
Doch damit gingen der Privatwirtschaft zusätzlich Fachkräfte verloren: „Ich befürchte, dass wir hier zum Teil an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen.“