Unterkühlte Zeiten auf dem Arbeitsmarkt
Auch ohne Schnee hat der Winter auf dem Arbeitsmarkt seine Spuren hinterlassen. Im Januar waren im Landkreis 12.600 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind laut Arbeitsagentur 1.600 Menschen mehr als noch im Dezember. Die Quote stieg auf 7,5 Prozent. Bei dem nasskalten Wetter konnten viele Arbeiten unter freiem Himmel nicht ausgeführt werden, so Agenturchef Andreas Fleischer. Außerdem seien zum Quartalsende befristete Verträge ausgelaufen. Wer qualifiziert ist, habe aber in vielen Branchen gute Chancen, schnell wieder einen Job zu finden, so Fleischer. Aktuell sind laut Agentur fast 2.000 freie Stellen gemeldet. Die größte Nachfrage gibt es bei Zeitarbeit, gefolgt vom Verarbeitenden Gewerbe und dem Gesundheits- und Sozialwesen.