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Vattenfall will Braunkoh­lesparte zügig verkaufen

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Der schwe­di­sche Konzern Vatten­fall will beim geplanten Verkauf seiner Braun­koh­le­kraft­werke in der Lausitz mit den Ländern Sachsen und Branden­burg zusam­men­ar­beiten. Das erklärte Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich nach seinen Gesprä­chen in Stock­holm. Vatten­fall hatte dabei auch angekün­digt seine Braun­koh­le­sparte zügig veräu­ßern zu wollen.Ein zügiger Verkauf sorge für Planungs­si­cher­heit und für Klarheit, nicht nur für das Unter­nehmen selbst, sondern für die Beschäf­tigten und die gesamte Region, so Tillich. Unter­neh­mens­chef Magnus Hall betonte, dass gründ­liche Abwägungen nötig seien. Dabei gehe es neben der Verant­wor­tung gegen­über den Mitar­bei­tern auch um eine gute Umwelt­bi­lanz. Alle Betei­ligten müssten sich mit dem Käufer wohlfühlen. In Sachsen sind bei einem Verkauf der Werke in der Lausitz mehrere tausend Arbeits­plätze betroffen.