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Verbraucherschützer suchen kundenfeindliche Firmen

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Auch dieses Jahr sucht die Verbraucherzentrale Sachsen die verbraucherunfreundlichsten Firmen im Freistaat. Dafür verleiht sie den Negativpreis "Prellbock 2019". Die Verbraucherschützer suchen  ab Februar Kandidaten. Es kann um Überraschendes im Kleingedruckten gehen, um aufdringliche Verkaufspraktiken, schlechten Service oder dreiste Werbeversprechen. Preisträger in den letzten Jahren sind z.B. Geldinstitute in Zwickau und dem Erzgebirge gewesen, die Prämiensparverträge gegen den Willen der Kunden gekündigt haben. Auch ein Telekomunternehmen hat den Prellbock bekommen, weil es für Kunden oft nicht erreichbar gewesen ist. Eine Dresdner Vertriebsfirma hat den Negativpreis bekommen, weil sie alten Menschen Abos für teure Nahrungsergänzungsmittel aufgedrängt hat. Ein Leipziger Reiseportal ist wegen seiner intransparenten Preise zum Prellbock gekürt worden. Ab 1. Februar können die Vorschläge eingereicht werden unter: www.verbraucherzentrale-sachsen.de