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Verdacht auf versuchte Spielmani­pulation bei BAK vs. Bautzen

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Der Nordost­deut­sche Fußball­ver­band (NOFV) hat wegen des Verdachts auf versuchte Spiel­ma­ni­pu­la­tion in der Regio­nal­liga Nordost ein Sport­ge­richts­ver­fahren einge­leitet. Das berich­tete der MDR unter Berufung auf NOFV-Geschäfts­führer Holger Fuchs auf seiner Inter­net­seite. Im Verdacht steht die Partie Budissa Bautzen gegen den Berliner AK an diesem Samstag.Im Vorfeld der Begeg­nung sollen Bautzener Spieler mit entspre­chenden Anfragen kontak­tiert worden sein. Danach hätten die betrof­fenen Akteure ihren Verein darüber in Kenntnis gesetzt und Budissa daraufhin den Verband über die Vorkomm­nisse infor­miert.Details und Namen gab Fuchs mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht bekannt. Es seien „Begeben­heiten bekannt“ und „entspre­chende Maßnahmen einge­leitet worden“. Von wem der Manipu­la­ti­ons­ver­such ausge­gangen war, ist bislang unklar. Der Berliner AK ist über den Vorfall infor­miert. Nach Aussage von Geschäfts­führer Mehmet Ayik habe der NOFV mit dem den Vereins­prä­si­denten gespro­chen. „Ein Unbekannter will Unruhe bei uns erzeugen“, sagte Ayik: „Es stimmt mich traurig, so etwas zu hören - das darf nicht sein, wir wollen uns sport­lich durch­setzen.“ Der Berliner AK befindet sich mit dem Tabel­len­führer FSV Zwickau im Fernduell um den Regio­nal­liga-Spitzen­platz und somit die Quali­fi­ka­tion für die Aufstiegs­spiele zur 3. Liga.