Verfahren wegen Rechtsbeugung gegen Chemnitzer Staatsanwalt eingestellt

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Chemnitz -

Im Zusammenhang mit der tödlichen Messerattacke von Chemnitz ist das Verfahren gegen den Staatsanwalt und den Haftrichter eingestellt worden. Ein früherer Tatverdächtiger in dem Fall hatte nach seiner U-Haft beide wegen Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung angezeigt.

Der Staatsanwalt habe wider besseren Wissens zwei Haftbefehle beantragt und der Haftrichter diesen zugestimmt. Die Staatsanwaltschaft Dresden prüfte den Fall und kommt zu dem Ergebnis, dass die Chemnitzer Juristen aufgrund der damals vorliegenden Beweise richtig gehandelt haben.