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Verfolgungsjagd von Oelsnitz nach Mittelbach endet mit Unfall

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Ein Autofahrer, der mit einem gestohlenen Mazda unterwegs war, hat sich von Oelsnitz bis nach Mittelbach eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten mitteilten, wollte eine Streife den Mann am Montagabend gegen 20 Uhr in Neuwürschnitz stoppen. Der Fahrer gab aber Gas und raste Richtung Stollberg davon. Er fuhr bei Rot über die Kreuzungen, quer durch die Stadt bis nach Niederdorf und von dort auf die A 72 Richtung Chemnitz. 

Mit waghalsigen Manövern versuchte der Mazdafahrer die Streifenwagen abzudrängen und auszubremsen. An der Anschlussstelle Chemnitz-Süd fuhr er von der A 72 ab, über den Neefepark dann wieder stadtauswärts Richtung Grüna bis nach Mittelbach. Im Kreisverkehr Neefestraße/Hofer Straße fuhr er entgegengesetzt der Fahrtrichtung, sodass ein LKW abbremsen musste um einen Unfall zu verhindern. Dort bremste er schließlich so stark, dass er mit einem Polizeiauto zusammenkrachte. Dabei wurde der Mazda auf ein Grundstück geschleudert.

Der 30-Jährige stieg aus dem Auto und wurde festgenommen. Er kam verletzt ins Krankenhaus, war offenbar betrunken und hatte Drogen genommen. Einen Führerschein hatte er nicht. Der Mazda war als gestohlen gemeldet worden. Im Auto wurde außerdem eine Luftdruckpistole gefunden.

Die Polizei sucht noch weitere Zeugen, welche die Verfolgungsfahrt beobachtet haben. Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Lkw-Fahrer im Kreisverkehr, die möglicherweise durch den Mazda-Fahrer gefährdet oder behindert worden sind, werden ebenso gebeten sich zu melden. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei Chemnitz unter der Rufnummer 0371 8740-0 entgegen.