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Verletzter Fan liegt nicht Zwickau auf der Tasche

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Wer bezahlt die Behand­lung der Schwer­ver­letzten nach den Ausschrei­tungen türki­scher Anhänger beim Champions Cup der Rollstuhl­bas­ket­baller in Zwickau-Mosel? Das wollte FDP-Stadtrat Carsten Schick von der Stadt wissen.

In der Sport­halle waren vor zwei Wochen rivali­sie­rende Fans von zwei Istan­buler Klubs mit Messern und Baseball­schlä­gern aufein­ander losge­gangen. Damals hieß es, es habe sieben zum Teil schwer Verletzte gegeben.

Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß teilte jetzt mit, dass im Städti­schen Klinikum nur ein Mann behan­delt wurde. Und der sei gesetz­lich kranken­ver­si­chert gewesen.

Die Klubs Galata­saray und Besiktas Instanbul sind verfeindet - auch außer­halb des Fußballs. In Zwickau trafen die beiden Mannschaften im Rollstuhl­bas­ket­ball aufein­ander. Die flüch­tenden Angreifer waren auf der Autobahn bei Erfurt von der Polizei gestoppt worden.