Verregneter Juli: Zwickauer Freibäder zwischen Hoffen und Bangen
Laut Wetterexperten hat es im Juli mehr geregnet als sonst. Zu spüren bekommen das vor allem die Freibäder - auch in Zwickau. Doch die Sichtweisen sind unterschiedlich.
Optimistische Stimmung in der „Plane“
Im Strandbad Planitz wurden seit Saisonbeginn rund 40.000 Badegäste gezählt. „Damit liegen wir mit den Besucherzahlen im Jahresmittel“, ordnet Bademeister Tobias Reinsdorf ein. Zu tun hat er auch bei schlechtem Wetter. „Wir verbrauchen zwar viel weniger Chlor und Wasser, aber die Becken müssen trotzdem immer gereinigt werden“, erklärt der Schwimmmeister. Und das Strandbad bleibe dank Stammgästen und Sportvereinen sowieso niemals ganz leer. „Wir haben noch bis Mitte September auf, da ist also noch Luft“, sagt Reinsdorf zuversichtlich.
Crossen hofft auf besseren August
Weniger optimistisch ist die Stimmung im Freibad Crossen: „Als Verein sind wir vor allem auf die Eintrittsgelder angewiesen“, so Schwimmmeister Gerd Hochmuth. 6.000 Badegäste fehlen Crossen noch für eine zufriedenstellende Bilanz, aber auch der August sieht laut Hochmuth nicht sehr vielversprechend aus. Das Freibad-Team nutzt die Schlechtwetterperiode u.a. für kleinere Reparaturen und Arbeiten an den Umkleidekabinen.