Verstoßener Direktkandidat: AfD Zwickau von V-Leuten unterwandert
Der von seiner eigenen Partei verstoßene AfD-Direktkandidat für die Bundestagswahl, Benjamin Przybylla, sieht sich als Opfer einer Verschwörung. In einer fünfseitigen Erklärung kommt er zu dem Schluss, dass der Kreisverband von V-Leuten unterwandert sei mit dem Ziel der „Operativen Zersetzung“. In der Folge habe sich der Kreisverband in einen „zu großen Teilen desorganisierten, niveaulosen Haufen von Leuten (...) transformiert“.
Für die Aufnahme von Mitgliedern macht Przybylla den amtierenden Kreischef Frank Forberg verantwortlich. Unter ihm seien Reste des ebenfalls „mutmaßlich zersetzten Bürgerforums Zwickau" aufgenommen worden. Diese Leute hätten ermöglicht, dass Forberg selbst, dessen Frau als Schatzmeisterin und der mittlerweile zurückgetretene Kreischef Sven Itzek in den Vorstand wiedergewählt wurden.
Forberg wies diese und weitere Anschuldigungen im Gespräch mit unserem Sender als “völlig falsch„ zurück.
Auf einem Parteitag am Wochenende hatte der AfD-Kreisverband seinem Direktkandidaten Przybylla das Vertrauen entzogen, weil der eigenmächtig eine Maidemo organisiert hatte.