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VfB Empor Glauchau verpasst Pokal-Sensation

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Großer Kampf, kein Happy End: Der VfB Empor Glauchau hat die Sensation im Sachsenpokal verpasst. Vor 3.370 Zuschauern verlor der Sechstligist das Halbfinale gegen Erzgebirge Aue mit 0:3 (0:2), zeigte aber über weite Strecken eine beherzte Leistung – und das trotz 45 Minuten in Unterzahl.

Der Außenseiter begann forsch und hatte durch Andre Luge die erste Topchance: Sein Freistoß landete am Pfosten. Aue kam schwer in die Partie, war dann aber eiskalt. Kilian Jakob traf zur Führung (24.), wenig später erhöhte Ali Loune per Kopf auf 0:2 (27.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte sah Glauchaus Florian Hähnel nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte – ein Nackenschlag.

Trotzdem kämpfte sich der VfB Empor nochmal rein und kam noch einigen gefährlichen Abschlüssen. Der Drittligist machte in der 59. Minute durch Marvin Stefaniak alles klar. Am Ende steht der Favorit im Finale. Aue trifft im Endspiel am 24. Mai auf Lok Leipzig. Für Glauchau hat jetzt die Landesliga wieder Priorität. Dort liegt das Team von Trainer Nico Quade aktuell auf Platz eins

Audio:

VfB Empor-Trainer Nico Quade im Gespräch mit Janis Müller