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Viel zu tun für das sächsische Osterhasenpostamt

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Seifhen­ners­dorf (dpa/sn) - Wenige Wochen vor Ostern hat das Oster­ha­sen­postamt in der Oberlau­sitz Hochkon­junktur. „Im Moment bekommen wir pro Woche etwa 20 Briefe“, sagte Anja Wauer vom Kinder­er­ho­lungs­zen­trum (Kiez) Querxen­land der Deutschen Presse-Agentur. Dort ist auch das Oster­ha­sen­postamt angesie­delt. Nach den Winter­fe­rien rechnen die Mitar­beiter mit bis zu 400 Briefen in der Woche. „Alle werden beant­wortet“, verspricht Wauer. In den Wochen vor Ostern seien daher zwei Mitar­beiter ausschlie­ß­lich mit Schreiben beschäf­tigt. In diesem Jahr soll es auch eine Sonder­brief­marke geben. „Manche Fans schreiben uns deswegen sogar aus Asien“, berich­tete Wauer. Das Gros der Briefe komme zwar aus Deutsch­land, aber auch Kinder aus Finnland, Polen oder Dänemark hätten bereits an den Oster­hasen geschrieben. Die meisten Kinder beschäf­tigt vor allem eines: ihr Wunsch­zettel für den Oster­hasen - und das Wetter für die Eiersuche. „Viele fragen auch nach, ob der Oster­hase sie auch im Urlaub findet.“ Allein im vergan­genen Jahr erreichten das Amt rund 1.500 Briefe aus sieben Ländern. 2005 war die Poststelle in der Oberlau­sitz einge­richtet worden, seit 2010 wohnen „Olli Oster­hase“ und seine Frau „Lotti Langohr“ im Kiez Seifhen­ners­dorf. Seit der Gründung erreichten den Oster­hasen und seine Gehilfin mehr als 14.200 Briefe aus 16 Ländern weltweit. Eine weitere Adresse für Post an das Langohr ist das nieder­säch­si­sche Oster­eis­tedt. Briefe an den Oster­hasen an folgende Adresse: Oberlau­sitzer Oster­ha­sen­postamt, Viebig­straße 1, 02782 Seifhen­ners­dorf