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Viele Fragen zur Sicherheit auf Asyl-Versammlung in Mülsen

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Turbu­lent, aber größten­teils sachlich ging es Donners­tag­abend bei einer Einwoh­ner­ver­samm­lung in Mülsen zum Thema Asyl zu. Etwa 500 geladene Anwohner waren in die Jacober Sport­halle gekommen, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Doch die fielen beim Komplex Sicher­heit für viele nicht zufrie­den­stel­lend aus. Zwei Betreuer der Stadt­mis­sion kümmern sich um die vorwie­gend männli­chen Insassen des Heimes. Nachts zwei Wachdienst­mit­ar­beiter. Und der Polizei­posten in Thurm, der einzige im Mülsen­grund, ist nur tagsüber mit zwei Beamten besetzt. Zu wenig, so der Tenor von Wortmel­dungen. Man habe Angst, dass es zu Übergriffen auf junge Mädchen oder zu Eigen­tums­de­likten kommen könnte. Und auch die Heimbe­wohner selbst seien mit dieser Sicher­heits­per­so­nal­aus­stat­tung vor Angriffen kaum geschützt. Die ersten Asylbe­werber sollen Mitte Mai einziehen.