Volksfestschläger bestreitet versuchten Totschlag
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Weil er einen Mann mit einem abgeschlagenen Bierglas schwer am Hals verletzt haben soll, steht ein 25-Jähriger vor dem Landgericht Zwickau. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag. Zum Prozessauftakt am Donnerstag bestritt der Mann den Vorwurf. Es war ein Streit unter Männern. Beim Volksfest in Beerheide im Mai dieses Jahres waren die beiden irgendwie aneinander geraten. "Dabei ist mir das Bierglas aus der Hand gefallen und kaputt gegangen", sagte der Angeklagte. Das Opfer sei gestürzt und genau auf den zerbrochenen Glaskrug gefallen. Es traf die Halsschlagader. Vier Liter Blut hatte der Mann verloren, er musste notoperiert werden und lag zwei Tage im Koma. Nächste Woche geht der Prozess weiter.