- Traditionelles Handwerk zum Ausprobieren
- Marionettenspieler
Vom Mittelalter bis zur Automobilgeschichte: Das war das Historische Markttreiben
Am vergangenen Wochenende hat sich die Zwickauer Innenstadt in ein lebendiges Geschichtsbuch verwandelt. Unter dem Motto „Zwickau im Wandel der Zeit“ lud das Historische Markttreiben zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein.
Das Veranstaltungsgelände erstreckte sich über drei zentrale Plätze der Altstadt. Der Domhof entführte die Besucher ins Mittelalter und die Reformationszeit. Auf dem Hauptmarkt drehte sich alles um das Biedermeier und die Zeit des Komponisten Robert Schumann. Und auf dem Kornmarkt lag der Fokus auf der Industriellen Revolution sowie der Zwickauer Automobilgeschichte, ergänzt durch historische Fahrzeuge des August Horch Museums.
Liebevoll gestaltete Marktstände säumten die Straßen und boten handgefertigte Waren aus Holz, Textilien, Keramik und Papier sowie Floristik und Kräuter an. Besucher konnten Handwerkern wie Geigenbauern, Schmieden, Buchbindern und Schnitzern über die Schulter schauen oder selbst aktiv werden – etwa beim Maurern mit Mörtel. Großes Interesse weckten zudem der Fotostand des Kulturamtes mit Kostümen aus dem Fundus des Theaters Plauen-Zwickau sowie Portrait- und Karikaturenzeichner.
Stündliche Kutschfahrten ab dem Robert-Schumann-Haus, Stadtführungen sowie Gaukler, Stelzenläufer, Marionettenspieler und Musiker auf den Plätzen rundeten das Programm ab.

