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Von Heyer zu Heyer – Fleischer übergibt Geschäft an seinen Sohn

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Anfang Januar hat die Fleischerei Heyer in Werdau nicht nur den Beginn eines neuen Jahres gefeiert, sondern auch einen Generationswechsel im Familienunternehmen. Andreas Heyer hat das Geschäft mit etwa 15 Angestellten an seinen Sohn Cornelius übergeben. „Ich bin froh, dass ich einen Nachfolger habe. Ich habe meinen Beruf gern und mit Liebe ausgeführt, aber die Zeit ist ran“, erzählte er uns im Interview. Dieser „logische nächste Schritt“ sei heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr. 

Durch den Wechsel soll sich jedoch nicht viel ändern. Vater und Sohn wollen weiterhin Hand in Hand arbeiten. Vor allem die Qualität der Produkte soll dieselbe bleiben. Wie schon sein Vater legt auch Cornelius Wert auf Individualität und Regionalität. Die Massenproduktion in der Tierhaltung sei schlecht für Mensch und Umwelt. 

Heyer Senior ist überzeugt: „Wenn wir nur noch Industrie haben, dann gibt es nur noch Standard. Nur noch eine Tierrasse. Das wäre nicht gut für unsere Umwelt, für unsere Kulturhöfe oder für unsere Lebensmittel.“ Die Fleischproduktion sei Handwerkskunst, so Andreas Heyer. Umso glücklicher sei er, dass sich sein Sohn jetzt schon seit fast 25 Jahren mit derselben Leidenschaft dafür interessiert und in die Fußstapfen seines Vaters tritt.

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Andreas Heyer
Cornelius Heyer