- Der Eingang des Flugplatzes an der Reichenbacher Straße.
Von Zwickau bis ins Alpenvorland - vor 100 Jahren kein Problem
Ende August hat der Flugplatz mit einem großen Fest sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. „Ursprünglich wurde das Gelände an der Reichenbacher Straße von Flugenthusiasten gepachtet“, erzählt uns der heutige Chef Joachim Lenk. Bevor man dorthin umzog, hatte man den Platz in Helmsdorf genutzt - und zwar für Gasballons. Für Flugzeuge war dort aber kein Platz, deswegen musste eine Lösung her.
Kurz nach der Gründung startete von Zwickau aus eine Fluglinie(mehr dazu erfahren Sie in der Audio). Später folgte dann die „dunkle Geschichte“, wie Lenk es nennt. 1937 baute man ein Flugzeugreparaturwerk auf dem Gelände, das für militärische Zwecke im Zweiten Weltkrieg genutzt wurde. Sieben Jahre hielt das Werk, dann wurde es von den Alliierten bombardiert. Heute ist nichts mehr davon übrig.
Der Sportflug hielt erst ab 1953 Einzug auf dem Gelände. Über den Lauf der Zeit entwickelte sich der Standort zum Ausbildungszentrum für Militärpiloten und Segelflieger. Nach der Wende wurde schließlich der Aeroclub gegründet, der mittlerweile auch seit 35 Jahren besteht.
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