Vorbestrafter Sextäter gesteht Vergewaltigung seiner Betreuerin
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Im Prozess wegen Vergewaltigung hat der Angeklagte vor dem Zwickauer Landgericht ein Geständnis abgelegt. Harald S. räumte am Montagvormittag ein, seine Betreuerin am 2. Januar 2013 während eines Ausganges im Maßregelvollzug Rodewisch vergewaltigt zu haben. "Ich habe den Kick gebraucht, eine Frau mit Gewalt zum Sex zu zwingen und sie so zu erniedrigen", gab er zu Protokoll. Dass die Betreuerin sein Opfer wurde, sei reiner Zufall gewesen. Die Frau sollte noch am selben Tag unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen werden. Die 2. Strafkammer muss nun während der kommenden beiden Verhandlungstage prüfen, ob Harald S. voll schuldfähig ist. In seiner Analyse bejahte der psychiatrische Gutachter dies.