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VW-Arbeiter übergeben ihrem Boss Schuldschein über 16 Mio. Arbeitsstunden

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Vertrauensleute von VW in Zwickau-Mosel haben symbolisch einen Schuldschein übergeben, und zwar an VW-Chef Herbert Diess persönlich. Der hat am Donnerstag das Werk besucht. Hinter der Aktion steckt eine Aufrechnung der IG Metall. Demnach seien die Beschäftigten seit Werksgründung 1990 mit 16 Mio. Stunden in Vorleistung gegangen, weil sie im Vergleich zu den Kollegen im Westen jede Woche drei Stunden länger arbeiten müssen. Wenn der Angleichungskonflikt gelöst wird, sei man bereit, den Schuldschein beim nächsten Besuch von Diess zu zerreißen. Wie der Konzernchef reagiert hat, wurde nicht mitgeteilt. Ein Foto zeigt ihn lachend im Kreis der Vertrauensleute.