VW hält an Phaeton fest - Nachfolger soll elektrisch werden
Volkswagen hält an seinem Luxuswagen Phaeton fest und will das Nachfolgemodell neu definieren. Die neue Version solle elektrisch werden, teilte der Konzern am Dienstag in Wolfsburg mit. "Wir sind sehr froh über diese Entscheidung", sagte der Betriebsratsvorsitzende bei Volkswagen Sachsen, Jens Rothe, der Deutschen Presse-Agentur. Das sei endlich eine Zukunftsperspektive. In Dresden, wo der Phaeton in der Gläsernen Manufaktur montiert wird, sind rund 500 Mitarbeiter beschäftigt. "Das ist eine gute Nachricht, dass es einen Phaeton-Nachfolger geben wird", sagte Manufaktur-Sprecher Carsten Krebs. Einzelheiten sollen in den nächsten Wochen festgelegt werden, hieß es. Ende der vergangenen Woche hieß es noch, dass das geplante Nachfolgemodell der Luxuslimousine mit Verbrennungsmotor, das Ende 2016 auf den Markt kommen sollte, auf dem Prüfstand stehe. Volkswagen will wegen der hohen Kosten für den Abgas-Skandal eine Milliarde Euro weniger pro Jahr als bislang geplant investieren. Das Sparprogramm werde beschleunigt, hieß es am Dienstag. Außerdem solle die Diesel-Strategie neu ausgerichtet werden. Zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen soll es einen neuen Standard-„Baukasten“ geben. VW drohen wegen der Manipulation von Abgastests bei Dieselfahrzeugen Milliardenkosten. (dpa)