Wärmstes Jahr wirkt sich auf ZEV-Ergebnis aus
Im vergangenen Jahr hat die Zwickauer Energieversorgung (ZEV) 14,4 Millionen Euro verdient. Das gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt. Der Gewinn wurde bereits ausgeschüttet an die Gesellschafter EnviaM, Thüga, Stadt und Stadtwerke. Letztere subventionieren die SVZ.
Der Kaufmännische Geschäftsführer Dominik Wirth sprach von einem erfolgreichen Jahr trotz gesunkener Absatzmengen in den drei Sparten Strom, Erdgas und Wärme – zurückzuführen auf die schwache Konjunktur, die hohen Energiepreise und die milden Temperaturen: „Wir hatten das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen 1881.“ Herausfordernd seien zudem die sich verschärfenden gesetzlichen Vorgaben.
„Neben unserem Kerngeschäft als Energielieferant haben unsere Beteiligungen und Dienstleistungen erneut positiv zum Unternehmensergebnis beigetragen“, ergänzte André Hentschel, der Technische Geschäftsführer. „Insbesondere unsere Dienstleistungen für andere Stadtwerke konnten wir kontinuierlich ausbauen.“ Darüber hinaus habe man vier Millionen Euro in die Beteiligung an Erneuerbaren-Projekten investiert.
Die ZEV beschäftigt 219 Mitarbeiter – Azubis und Werkstudenten inbegriffen. (mit rko)