Wahlkreis Zwickau: Zehn Bewerber wollen in den Bundestag

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Im Wahlkreis Zwickau liegen für die Bundestagswahl zehn Vorschläge vor. Darüber informierte uns der Kreiswahlleiter am Montagabend auf Nachfrage – 18 Uhr war die Frist abgelaufen. Vor vier Jahren wollten über den Wahlkreis 165 sieben Kandidaten in den Bundestag.

2017 hatte Carsten Körber das Direktmandat gewonnen. Der CDU-Mann tritt erneut an. Seine stärkste Widersacherin Sabine Zimmermann, Die Linke, will und muss es ebenfalls über die Erststimme schaffen. Während sie zuvor über die Landesliste ihrer Partei ein Mandat erhielt, ist das diesmal nicht möglich. Weiter sitzt seit vorigem Jahr Wolfgang Wetzel für die Grünen im Bundestag. Der Nachrücker will jetzt als Direktkandidat in Zwickau sozusagen verlängern.

Die übrigen drei Parteien im Bundestag haben ebenfalls Vorschläge eingereicht. Nach einigem Hickhack schickt die AfD Matthias Moosdorf ins Rennen. Bewerberin der SPD ist Gundula Schubert, Bewerber der Liberalen Nico Tippelt.

Anders als vor vier Jahren haben die Freien Wähler eine Bewerberin angemeldet: Christiane Drechsel. Die Ökologisch-Demokratische Partei schlägt Daniel Micklisch vor, die Basisdemokratische Partei Christoph Heinritz-Bechtl – letztere ist aus den Protesten gegen die Einschränkungen wegen Corona entstanden. Weiter steht Thomas Krajak auf der Bewerberliste – und zwar für das Internationalistische Bündnis. Unter dem gleichen Kennwort hatte zuletzt Helmut Zagermann kandidiert.

Über die Zulassung der Vorschläge entscheidet der Kreiswahlausschuss am 30. Juli.