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Warnstreik bei GKN in Mosel

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Bei GKN Driveline in Zwickau-Mosel stehen die Bänder am heutigen Freitag immer wieder still. Die Beschäftigten des vorm Aus stehenden Zulieferers sind zum Warnstreik aufgerufen. Die Frühschicht ging am Mittag geschlossen vors Werkstor. Gefordert wird der Erhalt der Arbeitsplätze bzw. ein Sozialtarifvertrag mit hohen Abfindungen. Am Dienstag wird weiterverhandelt.

Die Geschäftsführung müsse sich bewegen und ein besseres Angebot vorlegen, heißt es von Betriebsrat und IG Metall. Andernfalls folgen Urabstimmung und Dauerstreik. „Das bisherige Angebot des Arbeitgebers ist eine Farce“, sagte Benjamin Zabel von der IG Metall. Alles was das Unternehmen auf den Tisch gelegt habe, sei ein Sozialtarif-Angebot, das der Werksschließung von GKN in Kaiserslautern ähnelt – allerdings mit einem satten Ost-Abschlag.

Mitte Januar hatte die GKN-Geschäftsführung das Aus für den Standort in Mosel bekanntgegeben. Betroffen sind 835 Beschäftigte und Zulieferunternehmen, die für das GKN-Werk Teile fertigen. Unterdessen haben die Vertrauensleute der Gelenkwelle eine Online-Petition für den Erhalt der Arbeitsplätze gestartet

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