Warnstreik bei Mahle in Heinsdorfergrund
Beschäftigte des Mahle-Werkes in Heinsdorfergrund wollen sich am Dienstagnachmittag an einem zweistündigen Warnstreik beteiligen. Dazu aufgerufen hat die IG Metall. Die Gewerkschaft will damit den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Speziell bei Mahle geht es um eine Standortsicherung.
Die Konzernleitung plant offenbar, einen Lötofen ins Ausland zu verlagern. „Das würde de facto das Aus für das Werk bedeuten“, sagte Betriebsratsvorsitzender Hartmut Schink. „Eines muss klar sein: Wer glaubt, hier in der Region mit Verweis auf die Krise einfach Betriebe abwickeln zu können, muss mit uns rechnen“, so der erste Bevollmächtigte Thomas Knabel.
Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ein „Zukunftspaket“. Dieses beinhalte ein Volumen von vier Prozent, sowohl zur „Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen sowie zur Finanzierung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung“. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.