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Warnstreik bei Veolia - Unternehmen widerspricht Verdi
Beim Umweltdienstleister Veolia hat ein eintägiger Warnstreik begonnen. Dazu aufgerufen hat die Gewerkschaft Verdi. Grund sei die fehlende Verhandlungsbereitschaft des Arbeitgebers in den laufenden Tarifverhandlungen.
Mit einer angebotenen Erhöhung von 45 Cent pro Stunde bleibe das Angebot nicht nur deutlich unter der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns um 1,08 Euro, sondern lasse den Abstand zwischen Tariflöhnen und gesetzlichem Mindestlohn weiter deutlich schrumpfen, hieß es. Die Gewerkschaft fordert u.a. 300 Euro mehr Lohn und strebt eine Laufzeit von zwölf Monaten an.
Veolia hält die Darstellung von Verdi für irreführend. „Wir zahlen Tariflöhne, die deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen und sich an Branchenstandards orientieren“, teilte das Unternehmen mit.
