Warnstreik: Bus- und Straßenbahnfahrer verweigern in Zwickau die Arbeit
Wer auf Bus oder Straßenbahn angewiesen ist, hat am Dienstag umplanen müssen, um auf Arbeit oder in die Schule zu kommen. Denn die Beschäftigten der Städtischen Verkehrsbetriebe (SVZ) sind mit Beginn der Frühschicht in den Warnstreik getreten. Wie andere Kollegen auch verlangen sie - mit der Gewerkschaft Verdi im Rücken - mehr Geld und eine Stunde weniger Arbeitszeit.
Verdi fordert in dem Tarifkonflikt für bundesweit 87.000 Beschäftigte zudem Regelungen zur Nachwuchsförderung und zur Entlastung der Beschäftigten. In dem bundesweiten Rahmentarifvertrag soll zudem die Ungleichbehandlung in den Bundesländern beendet werden. Konkret geht es dabei um zentrale Regelungen wie 30 Urlaubstage oder Sonderzahlungen. Mit einer Forderung für Auszubildende sollen Anreize zum Einstieg in den Beruf und zur Nachwuchsförderung geschaffen werden.
Die Zwickauer Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden um Verständnis und weisen darauf hin, wo nicht gestreikt wird: auf den Linien 11, 24, 27, 28 sowie abends auf den Linien 18 und 21. Alle Linientaxi- und Anruf-Linien-Taxi-Fahrten werden geleistet.
Vom Warnstreik nicht betroffen ist der Regionalverkehr.